performance art & vermittlung

Teach/Educate/Mediate
Performance Art between the terms at School of the Art Institute Chicago (SAIC), Dept. Performance, Chigago


Since the beginning of performance art, the question has been discussed whether and under which circumstances it can be taught. The practice then and now shows that this is certainly the case. In this lecture the specific characteristics of performance art for teaching and its conditions will be presented by using concrete examples. In doing so, the lecture shifts between the terms and questions their relevance.

Thank you again @markjosephjeffery for the invitation and the opportunity to share my work and @celestes.wrld for the poster.

 

Pädagogik/Bildung/Vermittlung
Performancekunst zwischen den Begriffen


Seit den Anfängen der Performancekunst wird die Frage diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen sie unterrichtet werden kann. Die Praxis damals und heute zeigt, dass dies durchaus der Fall ist. In dem Vortrag werden die spezifischen Merkmale der Performancekunst für die Vermittlung und ihre Bedingungen anhand konkreter Beispiele vorgestellt. Dabei bewegt sich der Vortrag zwischen den Begriffen und fragt nach deren Relevanz.

2021

Performanceworkshop „Alles ist Bild“ mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen


Co-Leitung: Sophia Grüdelbach


Der Performanceworkshop „Alles ist Bild“ (AT) soll den Jugendlichen mit kreativer Neugierde und Entdeckungslust die noch junge Kunstform Performance Art näher bringen und ihnen Gestaltungsmittel an die Hand geben, unter professioneller Anleitung eigene kleine Gruppen- und Einzelperformances zu entwickeln. Auf der Schnittstelle zwischen Theater, Tanz, bildender Kunst und Medienkunst, bietet die Performance Art eine große Bandbreite an ästhetischen Antragsformen mit körperlichen, materialbasierten und digitalen Verfahrensweisen persönliche, politische und gesellschaftliche Themen künstlerisch zu transformieren.

2021

„The Queer Lifeline“

Digitale Zoom-Performance im Rahmen vom Kulturspektakulum Festival in Osnabrück 


„The Queer Lifeline“ ist eine digitale One to One Performance, die die Besucher:innen zu einem persönlichen Tarot Reading über Zoom einlädt. Klassische Tarotkarten ermöglichen leider nicht nur eine gewisse Unabhängigkeit von der sichtbaren Ordnung der Dinge, sondern reproduzieren zahlreiche Klischee und Stereotypen. Darum hat die Künstlerin „Mara_Bee“ das „The Queer Witch“ Tarot-Deck entwickelt, das die Bildästhetik der Tarotkarten mit Fragen nach Queerness und Geschlecht als gesellschaftliches Konstrukt verbindet. Dieses Deck ist Grundlage für die zweitägige Performance „The Queer Lifeline“.   
Wir verlassen das Terrain des Gewohnten, wagen einen Blick ins Unbekannte und hören auf das bisher unerhörte.  

(Foto: Hussein AL-Dabash)

2021

“The BODY is a READY MADE”

Videoperformance im Rahmen des Praxisstipendiums in der Villa Massimo in Rom


Bild: The BODY is a READY MADE Link: https://vimeo.com/540991797
"The BODY is a READY MADE" ist eine Bewegungsperformance die, inspiriert von der Bewegungsqualität der Biomechanik des russischen Theatermachers V. Meyerhold und klassischen antiken Posen, Fragen nach der Materialität des Körpers stellt.
In den letzten 120 Jahren wurden nicht nur unsere Produktionsprozesse immer effizienter, sondern auch unsere Körper wurden mehr und mehr diszipliniert und optimiert. Der Körper wird zur Marke und individuellen Ausdrucksformen stehen standardisierten Muster gegenüber. Eine Maschine war der Körper jedoch nie und ist es auch heute nicht. Einer endgültigen Technisierung hält er zum Glück nicht stand.  

 

2021

„Dialogues“

Videoperformance im Rahmen des durational Performanceprojekts „Dialoge“ 


„Dialoge“ ist ein Performanceprojekt zwischen der kanadischen Performancekünstlerin Laurence Beaudoin und dem deutschen Performancekünstler Simon Niemann.  Beide machen die aktuelle pandemische Situation und ihre räumliche Distanz zum Thema ihrer Performance. Seit Dezember 2020 schicken Sie sich unterschiedliche Materialien und kurze Performance Scores und reagieren performativ auf das Material des jeweils anderen/ der jeweils anderen.

2020

Intergenerationaler Performance-Workshop in der Kunsthalle Osnabrück


Der Workshop richtet sich an Interessierte jeden Alters und erforscht einen gemeinsamen, körperlichen Zugang zu den Exponaten der aktuellen Ausstellung der Kunsthalle Osnabrück. Die Ausdrucksformen und Gestaltungsmittel der Performance Art sollen als Inspiration dienen, um auf bisher ungewohnte Weise Kontakt zu unserer Umgebung aufzunehmen und dabei selbst künstlerisch tätig zu werden. 

2020

„Keep it secret“

Performance im öffentlichen Raum in Quedlinburg


Die Performance setzt sich mit Wahrheit und Lüge auseinander. Als Grundlage dient das Buch die „Gesänge des Ossian“ in der zweiten deutschen Auflage von 1808. Wer bestimmt, was wir über die Vergangenheit wissen? Warum bleiben manche Ereignisse im kollektiven Gedächtnis und manche verschwinden?

 

Download PAS | Performance Art Studies “poetry” vol. 3:

PAS poetry 3 - simon niemann.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

2018

The Listeners

im Rahmen des internationalen Projektes ECHY18 in Osnabrück in Zusammenarbeit mit Ernesto Pujol


“Listening is the foundation of peace. Whether between nations, groups, or individuals, peace cannot be achieved without listening to each other. Listening is a complex process based on verbal & nonverbal languages. Listening engages the brain, but it also engages the body. Our bodies listen beyond language. The brain processes & archives the stories of others. But the body also absorbs and stores the stories of others in its organs, muscles, and bones.” (Ernesto Pujol)

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